Le Mac – Doppelt knallt’s besser – Review

Veröffentlicht: April 21, 2011 von Holle in Movie
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Mit Willkommen bei den Scht´is hatte das französische Kino 2008 einen echten Kassenschlager hingelegt, der auch bei uns große Erfolge feiern konnte. Le Mac ist ebenfalls eine Komödie aus Frankreich… …und das war auch schon alles was die beiden gemein haben.

Ace ist der Bad Boy schlecht hin. Nach durchfeierten Nächten in Marseille wacht er zwischen drei drallen Mädels auf, klopft erstmal den Kokain Staub vom goldenen Handy und gibt seinem Rottweiler eine ordentliche Kopfnuss, bis er sich zu seinem Boss, dem Gangster Chef Mendès aufmacht. Natürlich trägt Ace einen Schnauzer und eine Lockenpracht, sowie ein 70er Jahre Outfit und sein Brustwarzenpiercing als Wanze für die Polizei. Ganz anders sein Zwillingsbruder Gilbert der als ordentlicher Banker bis spät nachts im Büro sitzt, um Aktenberge abzuarbeiten. Vom jeweiligen anderen ahnt keiner der beiden etwas, bis zu dem Tag, als man Ace´verkohlte Leiche findet und dringend einen Ersatz sucht.

Wie man sich denken kann, durchläuft Gilbert anschließend ein derbes Trainingsprogramm, um genauso hart wie sein Zwillingsbruder zu werden, und muss sich danach gleich weiter um dessen Geschäfte (Schutzgelder einsammeln, sich um seine Nutten kümmern und dem Boss einen Verräter liefern) kümmern.

Generell ist Le Mac kein ganz so schlechter Film, denn er ist stellenweise doch ganz lustig, jedoch reisen Löcher in der Logik des Films den Zuschauer immer wieder aus dem Geschehen. Zudem hat der Film immer mal wieder mit einigen Längen zu kämpfen.

Generell verkneift sich Regisseur Pascal Bourdiaux keine Anspielung auf glorifizierende Gangsterfilme wie Pulp Fiction, denen er Optik und stellenweise auch den Soundtrack entliehen hat.

Doch zum Ende hin wird es auch für den Zuschauer sehr schwer der Handlung zu folgen, wenn Ace und Gilbert gleichzeitig auftreten und man nicht mehr genau weiß wer jetzt wer ist und warum er jetzt dieses und jenes tut. Da kann auch die sehr passende Synchronisation von Rick Kavanian nicht mehr viel helfen, da der Humor des Filmes prinzipiell eher auf Slapstick, als auf Wortwitz basiert.

Dennoch reicht der Film zu leichten Abendunterhaltung und dürfte für einen DVD Abend zu Hause auch den Ansprüchen genügen, wenn man einfach mal abschalten will.

Also, wie heiße ich? – Ich weiß nicht. DJ Bobo?

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