Kurzreviews

Veröffentlicht: August 6, 2011 von Holle in Movie
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Arschkalt

Der Tiefkühlkostlieferant Berg hat ein Lebensprinzip: LAss niemanden an dich ran, dann wirst du nicht verletzt. Darum ist er zu jedem Schroff und unfreundlich. Doof nur, dass seine neue Chefin das gar nicht mag und ihm den naiven und redseligen Moerer als Beifahrer und Lehrling zuteilt. Nur ruhig bleiben, heißt es da für Berg. Auch die Besuche bei seinem Vater sind nicht gerade aufbauend. Dieser will nämlich seinen Geburtstag in seiner alten Fabrik feiern. Doof nur, dass Sohnemann diese verloren hat und Pappi noch nichts davon erzählt hat. Wird Berg sich dazu überwinden und auftauen oder kommt es zu einem Gefrierbrand?

Eigentlich eine ganz lustige Idee für eine Komödie, die nicht auf billigen Slapstick setzt wie z.B. Resturlaub und Konsorten. Auch die Darsteller geben sich die größte Mühe den Zuschauer zu überzeugen, doch die vielen Längen des Films in denen man durch eine Handlungs(eis)wüste läuft sind leider sehr anstrengend. Wenn man den ganzen Film jedoch als leichtes Drama mit ebenso leichten humorvollen Einlagen ansieht, ist er doch zu gebrauchen.

Kurz gesagt kann der Film 5 von 10 Möglichen Punkten für sich verbuchen.

Source Code

Von vielen wurde Source Code als Inception „Killer“ gehandelt, doch wird er diesem Ruf gerecht? Mal sehen…

Kurz vor Chicago ist ein Zug explodiert und alle Insassen sind gestorben. Zudem gibt es Hinweise auf einen zweiten noch ausstehenden Anschlag auf Chicago selbst mit einer Atombombe. Um das zu verhindern wird Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) mittels einer Technik namens Source Code in eine Mischung aus Simulation und Quantenveränderung geschickt. Dies erlaubt es ihm im Körper eines ebenfalls getöteten Lehrers Hinweise auf den Attentäter zu finden und somit die große Katastrophe zu verhindern. Jedoch hat er bei jedem Versuch nur 8 Minuten Zeit. Achja, die Freundin des Lehrers (Michelle Monaghan) für die er mit jedem Versuch immer mehr Gefühle entwickelt. Doch  schließlich wird Stevens von den leitenden Militärs das Problem seiner Mission eröffnet. Seine Handlungen haben keine Auswirkung auf die Realität und …

Intelligent und Actionreich, das sind die zwei Worte, die den Film sehr gut beschreiben. Der Zuschauer darf zugleich miträtseln, was es denn mit der Technik des Source Codes auf sich hat, wer der Attentäter ist und zugleich mitfiebern, ob es Stevens schafft den Anschlag zu verhindern. Ebenso ist ein guter Schuss Dramatik dabei ( diese erinnert ein wenig an das Erstlingswerk „Moon“ des Regisseurs Duncan Jones) und Romantik darf dabei selbstverständlich auch nicht fehlen. Insgesamt ein guter und unterhaltsamer Film, der sein Eintrittsgeld auf jeden Fall wert ist und der glücklicherweise ohne unnötige 3D Effekte auskommt.

Solche Filme sollte es viel öfters geben, daher verdiente 7 von 10 Punkten (einen Punkt habe ich für die „Die Welt ist wunderbar“-Szene und das militärische Pathos abgezogen. Wen es weniger stört kann den Punkt wieder dazurechnen 😉 )

Green Lantern

Superheldenfilme sind ja total in. Egal ob sich um den New Yorker Netzschwinger, den dunklen Ritter, dem Eisenmann (Ionenmann)  oder dem Typen mit dem „S“ auf der Brust handelt, alle schlagen sich recht wacker und liefern unterhaltsame Filmunterhaltung ab. Da kann wohl auch DC’s einzige Verfilmung dieses Jahr bestimmt mithalten, oder?

Hal Jordan (Ryan Reynolds), ein sehr talentierter Kampfjet Pilot wird darin von einem sterbenden lila Alien ausgewählt, dem Grenn Lantern Corps beizutreten. Diese Wächter des Guten wachen über das gesamte Universum, wobei jeder von ihnen einen grünen Ring erhält, der durch ihre Willenskraft jeden denkbaren Gegenstand erschaffen kann. Der größte Feind des Green Lantern Corps ist Parallax, der seine gelben Kräfte aus der Furcht vor ihm bezieht. Und er gelangt schließlich an die Erde.

Ich mag Superheldenfilme wirklich sehr. Ein kurzer Blick in mein Filmregal beweist es. Und ich hatte auch große Hoffnungen in die Green Lantern Verfilmung. Nachdem es aber eine wahre Flut an Trailern zu dem Film gab sank diese Hoffnung jedoch wieder auf ein ernüchterndes Niveau. Doch nicht mal dieses konnte der Film erreichen. Alles Gute war bereits im Trailer zu sehen und darüber hinaus gab es nur wenig Spektakuläres. Es passiert zwar allerlei Action und Handlung in dem Film, doch es wirkt alles belanglos, oder stark kitschig. Da hilft es wenig, wenn Ryan Reynolds noch so überzeugend spielt, alleine der Satz „Es ist mein Job keine Angst zu haben“ wirkt unfreiwillig komisch und zerstört jeglichen Respekt den die Drehbuchautoren und der Regisseur vor dem Original hatten (Wobei das Original auch recht kitschig ist, wenn wir mal ernst sind). Achja, sollte ihr den Film ansehen, macht einen Bogen um die 3D Version, bis auf die erste Hälfte des Intros sind die 3D Effekte ihr Geld nicht wert.

Sorry Hal, selbst deine grüne Kraft rettet dich nicht vor den schrecklichen 3  von 10 Punkten.

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