Studien zu Computerspielen (mit Ergebnissen?)

Veröffentlicht: März 2, 2012 von Holle in Games
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Sobald man damit beginnt sich auf professioneller Ebene mit Computerspielen und deren Wirkungen auseinanderzusetzen, merkt man was für eins ungemein faszinierendes aber noch wenig erforschtes Gebiet diese sind. Lag der Schwerpunkt bisheriger Forschung immer nur auf dem Frageschwerpunkt, ob Computerspiele aggressiv und/oder abhängig machen, versucht man mittlerweile verstärkt die positiven Effekte von Computerspielen zu erforschen.

Ein Artikel von golem.de geriet dabei in mein Blickfeld, indem zwei Studien (Schätzen die lieben Leute bei golem wissenschaftliche Artikel so wenig, dass sie zwei davon in einen Artikel packen müssen, oder liest das sonst niemand?) sich mit möglichen Effekten von Computerspielen befasst haben. Im ersten Artikel ging es um die Frage, ob Bewegungsspiele langfristig das Verhalten von Kindern ändern können. Hier muss ich kurz intervenieren und sagen, dass leider die Forschungsberichte nicht über Golem.de eingesehen werden können, was einerseits verständlich, andererseits ärgerlich für Interessierte ist. Naja, wer an einer Universität eingeschrieben ist/arbeitet wird wohl Zugang dazu erhalten können. Intervention Ende. Die Ergebnisse der Studie waren anscheinend ernüchternd, denn es konnten keine signifikanten Änderungen im Verhalten, nicht mal bei leichten körperlichen Aktivitäten festgestellt werden.

Die zweite Studie beschäftigte sich mit der Fragestellung, welches Bild von Religionen in Videospielen häufig vermittelt wird. Greg Perreault von der University of Missouri-Columbia hat dazu die bekannten Spiele Mass Effect 2, Final Fantasy 13, Assassin’s Creed, Castlevania: Lords of Shadow und The Elder Scrolls 4: Oblivion darauf untersucht. Dabei stellte er fest, dass der Spieler in jedem der Spiele ein vo Religion geschaffenes Problem überwinden muss, merkt jedoch auch an, dass diese Darstellung von Religion in Computerspielen wohl eher damit zu tun hat, dass sie spannend umgesetzt werden könne. Man kann also ausschließen, dass Computerspieleentwickler versuchen die Religionen zu vernichten 😉 (Meine Kritik wäre, dass die Auswahl der Spiele zwar eine breites Genre an Spielen absteckt, damit jedoch nicht die Gesamtheit des Computerspielemarkts abgesteckt werden kann. Da mir aber auch hier der Einblick in das eigentliche Wissenschaftliche Paper fehlt, weiß ich nicht inwieweit damit Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhoben wird.)

(via golem)

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